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Der Weg 
Ich kann nicht mehr seh'n, 
trau nicht mehr meinen Augen
kann kaum noch glauben, 
Gefühle haben sich gedreht
Ich bin viel zu träge, 
um aufzugeben
es wär' auch zu früh, 
weil immer was geht.
Wir waren verschworen
wär'n füreinander gestorben
haben den Regen gebogen,
uns vertrauen gelieh'n.
Wir haben versucht,
auf der Schußfahrt zu wenden
nichts war zu spät,
aber vieles zu früh.
Wir haben uns geschoben 
durch alle Gezeiten 
haben uns verzettelt 
uns verzweifelt geliebt
Wir haben die Wahrheit 
so gut es ging verlogen
es war ein Stück vom Himmel, 
dass es dich gibt..
Du hast jeden Raum
mit Sonne geflutet
hast jeden Verdruß
ins Gegenteil verkehrt.
Nordisch nobel
deine sanftmütige Güte
dein unbändiger Stolz
das Leben ist nicht fair.
Den Film getanzt 
in einem silbernen Raum
vom goldenen Balkon 
die Unendlichkeit bestaunt.
Heillos versunken, trunken 
und alles war erlaubt
zusammen im Zeitraffer 
...Mittsommernachtstraum.

Du hast jeden Raum
mit Sonne geflutet
hast jeden Verdruß
ins Gegenteil verkehrt.
Nordisch nobel
deine sanftmütige Güte
dein unbändiger Stolz
das Leben ist nicht fair.
Dein sicherer Gang 
deine wahren Gedichte
deine heitere Würde 
dein unerschütterliches Geschick
Du hast der Fügung 
deine Stirn geboten
hast ihn nie verraten 
deinen Plan vom Glück
... deinen Plan vom Glück.
Ich gehe nicht weg... 
hab' meine Frist verlängert
neue Zeitreise, offene Welt
Habe dich sicher in meiner Seele
ich trag dich bei mir bis der Vorhang fällt,
... ich trag dich bei mir, bis der Vorhang fällt.
		......
© Herbert Grönemeyer
( in tiefer Verneigung ...)
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