Den weg der meisten 

(Antwort)

Deine Wirklichkeit macht mich blind
deine Bilder nach denen Menschen streben
sind die selben, die in uns sind
wortlos deine Worte, so mein Leben.
So lebst dein Leben atemlos
lässt dein Ich nicht wirklich sein 
gibst deine Fehler in meinen Schoß
die ich so nehme als wär´n sie mein.
Der Spiegel ist dein größter Feind
und lebst wie alle unwirklich
durch meine Tränen hast geweint
so verloren hast du uns und mich.
So bist in deiner Welt dein Glück
keiner fragt dich nach deinem Wert
meine liebe bringt es nie zurück
was du verloren, was dich verzehrt.
Das eine weißt und ohne Wahl
gehst tastend wie so Blinde sehn
lass dich denn laufen, im Herz die  Qual
Ohnmacht zu halten und lass dich geh´n.
Deine Zeilen erreichten mich
deine Fragen dich zu versteh´n
ohne  Antwort, schuldig bleibe ich
wirst als denn, den weg der meisten gehen.